Kristina Muth beim HR Innovation SUMMIT über »Innovation trifft Learning – ein ideales Paar?«

Kristina Muth ist Leiterin der Innovator Academy des Innovation Centers der Merck KGaA – einem führenden Wissenschafts- und Technologieunternehmen – mit Sitz in Darmstadt. Kristina Muth hat viele Jahre Erfahrung im Bereich Marketing, Training & Coaching. So hatte sie verschiedene leitenden Positionen im Bereich Pharma Marketing inne. In ihrer aktuellen Tätigkeit fokussiert sie sich auf die Themen Innovationsmethoden sowie Kulturwandel. Auf dem HR Innovation SUMMIT hält Kristina Muth den Vortrag »Innovation trifft Learning – ein ideales Paar? Die Entwicklung eines Future Skillset bei Merck«. Wir haben Kristina Muth ein paar Fragen zu Ihrem Vortrag gestellt.

Kristina Muth – Sie nehmen als Referentin bei unserem HR Innovation SUMMIT teil. Mit welchen drei Schlagworten können wir Ihren Vortrag auszeichnen?

Innovation – New Learning – Transformation

Sie sind für die Innovator Academy bei der Merck KGaA zuständig und berichten über Ihr Projekt zum Aufbau eines “Future Skillsets” in Ihrem Unternehmen. Was sind die Hintergründe und Ansatzpunkte für das Projekt?

Merck hat in 2015 das Innovation Center (den ersten Prototypen) eröffnet. Mit einem kleinen Team sind wir gestartet, um Innovation durch vor allem geschäftsbereichs-übergreifende Projekte im Unternehmen voranzutreiben und neue Geschäftsfelder für Merck zu identifizieren. Dazu braucht es eine schrittweise veränderte Unternehmenskultur aber auch neue Formen der Zusammenarbeit sowie neue (Innovations-)Methoden. Die Innovator Academy hat den Auftrag, den Kulturwandel durch entsprechende Formate (z.B. Bar Camps, etc.) voranzutreiben sowie Mitarbeiter durch entsprechende Methoden zu befähigen, aktiv Innovation zu betreiben.

Wer sind die Stakeholder und wie werden sie für die Zukunft befähigt?

Die Stakeholder reichen vom Vorstand des Unternehmens bis hin zum Mitarbeiter im Labor. Der Vorstand und dessen Unterstützung war besonders wichtig für uns zu Beginn, als wir im Aufbau der Akademie waren. Jeder einzelne Mitarbeiter, der offen für Neues ist, dazulernen & sich in Richtung Innovation weiterentwickeln möchte, gehört zu unseren internen Kunden.

Was sind die zentralen Methoden und Ansätze in Ihrem Programm?

Wir folgten im Innovation Center zunächst dem klassischen Stagegate Prozess für Innovation, den wir seitens der Innovator Academy methodisch unterstützt haben. Mit der Zeit wurde der Prozess den firmeneigenen Bedürfnissen angepasst & auch hier wurde neue Methoden seitens der Academy ergänzt. In der frühen Phase beispielsweise arbeiten wir sehr viel mit Design Thinking. Im Verlauf des Prozesses kommen weitere Methoden wie z. B. Lean Start Up, BMC, OKR oder auch SCRUM hinzu.

 

Welche Erfahrungen konnten Sie sammeln und welche Empfehlungen lassen sich daraus ableiten?

Dazu werde ich sehr viel in meinem Vortrag erzählen. Letztlich ist es für die erfolgreiche Einführung von Innovation in einem Unternehmen besonders wichtig, Innovationsmethoden nicht nach Lehrbuch umzusetzen, sondern gleichzeitig zu prüfen, wie und wo man diese sinnvoll im Unternehmen einsetzen kann.

Wie hilft Ihnen dieser Ansatz gerade in der Corona-Krise?

Merck ist ein führendes Wissenschafts- und Technologie Unternehmen. Genau das hilft uns in dieser Zeit enorm. Digitalisierungsthemen sind bei uns schon länger ein Thema, vieles ist bereits lange  vor Corona eingeführt worden, sodass wir Mitarbeiter auch in diesen Zeit von zuhause auf eine hervorragende Infrastruktur zurückgreifen konnten. Gerade im Innovation Center sind wir es gewohnt agil und flexibel und vor allem auch virtuell zu arbeiten. So konnten wir die Krise als Chance nutzen, neue Dinge zu entwickeln.

Mit welchen Erwartungen nehmen Sie am HR Innovation SUMMIT teil und zu welchen Themen kann man Sie ansprechen?

Ich freue mich sehr darauf meine Erfahrungen der letzten Jahre beim Summit zu teilen, um anderen auf ihrem Weg zum Future Skillset zu helfen. Besonders konzentrieren werde ich mich auf: Wie führe ich Innovationsmethoden in einem Großkonzern ein. Welche Stolpersteine können mich erwarten und wie gehe ich damit um? Welche Aspekte sind besonders wichtig, um einen erfolgreichen Rollout im Unternehmen zu gewährleisten. Welche Methoden eigenen sich gut zur Unterstützung und welche Formate passen in welcher Situation am besten.

Vielen Dank für Ihre Antworten.

 

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Den aktuellen Blogbeitrag von Björn Negelmann finden Sie hier: hr-im-wandel.de/2020/04/17/hr-management-in-der-krise-jetzt-erst-recht-mitarbeiterorientiert-und-digital/


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