HR Management in der Krise – jetzt erst recht mitarbeiterorientiert und digital!

Wir sind gerade in der Neuausrichtung unseres HR Innovation SUMMITs. Mit der Corona-Virus-Krise ist natürlich auch diese Veranstaltung in der bisherigen Form und Ausrichtung nicht mehr haltbar, so dass wir – wie nun bei allen Veranstaltungen – den komplett digitalen Weg gehen und auch inhaltlich die Veranstaltung neu ausrichten. Die Krise ist doch allgegenwärtig und rüttelt massiv an den Fundamenten des bisherigen Verständnisses von Organisationen und Zusammenarbeit, den Leadership-Konzepten und den Werten wie auch den HR-Prozessen und dem Talent-Management.

Mit dem Komplett-Lock-Down finden sich viele Organisationen in schwierigen Zeiten wieder: Werkschliessungen, Umsatzeinbrüche und eine zwangsweise verteilte Arbeitssituation für die Administration und Wissensarbeit erfordern ein Überdenken des HR-Managementansatzes – nicht erst in der Zukunft, sondern kurzfristig!

Nachfolgend haben wir für uns wichtige Themen rund um die Diskussion der HR-Funktion zusammengestellt, deren Relevanz wir in der aktuellen Situation hoch einschätzen und entlang derer wir die aktuelle Veranstaltung als eintägigen Digital-Event am 14.05. (mit ergänzenden Online-Seminaren am Vortag / 13.05.) neuausrichten:

Covid-19 als Leadership Stress Test & der Ruf nach einem „New Normal“ für die Post-Corona-Zeit

Die Verbreitung des Corona-Virus ist eine weltweite Katastrophe, die neben den humanitären Folgen auch wirtschaftliche Konsequenzen für Unternehmen und Privathaushalte hat. Es gibt wohl kaum eine Person, die sich den Sorgen und Ängsten rund um diese Situation entziehen kann. Dies bestätigen auch die jüngsten Umfragen des Gallup-Instituts. Die Implikation der Gallup-Forscher ist klar: „Leaders must build trust and show compassion“.

Neben den unbestimmten und konkreten Zukunftsängsten kommt für alle administrativen Kräfte – die bis dato noch nicht in Kurzarbeit sind – hinzu, dass sie sich über Nacht in einer veränderten Arbeitswelt wiedergefunden haben. Neben Home-Schooling, Organisation des alltäglichen Lebens ist nun auch noch die Arbeit im Home-Office zu erledigen. Nicht jede Organisation und jeder Mitarbeiter ist in diese Situation vorbereitet gegangen. Neben der Organisation des digitalen Arbeitens und dem Beherrschen aller notwendigen Fähigkeiten für die verteilte, digitale Arbeit braucht es auch ein Umdenken in der Art und Umsetzung des Zusammenarbeitens. Dies fordert Mitarbeiter wie Manager gleichermaßen – für HR heißt es hier nun als Unterstützer und Enabler auf dieser Reise zu fungieren.

Beim HR Innovation SUMMIT haben wir die Agenda dahingehend angepasst, dass wir zum Start der digitalen Konferenz am 14. Mai auf die aktuellen Herausforderungen für HR in dieser Zeit eingehen wollen. Mit drei internationalen Impulsvorträgen von Tom Haak (HR Trend Institut), Jon Ingham (HR & OD Experte) sowie Cèline Schillinger (We Need Social & Leadership Expertin) wollen wir die aktuellen Herausforderungen für die HR Disziplin aus Prozesssicht, OE-Sicht und Führungssicht beleuchten. Des Weiteren  diskutieren wir im Verlauf des Vormittags noch mit verschiedenen Praktikern und Experten über ihre Visionen für das „New Normal“ beim HR-Management in der Post-Corona-Zeit auf.

Dabei ist auch auf die ergänzte Diskussionsrunde mit Frauke von Polier (COO bei SAP) und Tanja Friedrichs (PULS GmbH) – moderiert von Dr. Winfried Felser – zum Thema „#nextHR“ hinzuweisen. Frauke von Polier unterstreicht dabei in einem kleinen Impuls die Bedeutung von „Employee Experience“ zur Schaffung von „Moments that Matter“ in der aktuellen Krisensituation. Tanja Friedrichs ist vielfache Award-Gewinnerin, New Work-Evangelistin und berichtet die Corona-Maßnahmen beim Elektronik-Hersteller.

Covid-19 und die „Urgency to change“ im HR-Ansatz – zu komplett digital & mitarbeiter-orientiert!

Im ursprünglichen Konferenzprogramm für den HR Innovation SUMMIT stand die „Verstärkung der Mitarbeiterorientierung als Zielsetzung der HR Digitalisierung“ im Fokus der zahlreichen Erfahrungsberichte. Dies gilt auch in und nach der Corona-Krise – allerdings mit einer anderen Veränderungsnotwendigkeit. Dass es Veränderungen auf dem Weg des digitalen Wandels der Unternehmen braucht, ist schon lange klar. Mit der Corona-Krise, dem Lock-Down, den wirtschaftlichen Konsequenzen und der veränderten Arbeitswelt hat sich allerdings eine neue Realität ergeben, mit der auch eine „zwanghafte Digitalisierung“ einhergeht. Dies verändert die „Urgency“, die von Harvard-Professor John Kotter als wichtiges Momentum für den Veränderungsprozess beschrieben wird.

Vor diesem Hintergrund freuen wir uns weiterhin über die spannenden Projektberichte zum Einsatz von Chatbots für eine bessere Employee Experience, zu daten-basierten Optimierungen der Mitarbeiterorientierung, über neue Talent-Management- und Führungskonzepte sowie zu neuen Ansätzen im Recruiting – von Unternehmen wie der Deutschen Bahn, Sixt, Allianz, Invea Group, Hammerer Aluminium, Merck und Weiteren.

HR Innovation SUMMIT als Impulsgeber für die Neuausrichtung des HR Management

Mit dem HR Innovation SUMMIT am 13.  & 14. Mai wollen wir in der Krise Impulse für die Weiterentwicklung des HR Management Ansatzes geben – mit spannenden Diskussionen rund um Praxiserfahrungen auf Augenhöhe. Während der Online-Konferenz am 14. Mai besteht die Möglichkeit den verschiedenen Vorträgen in zum Teil parallelen virtuellen Konferenzräumen zu folgen, mit den Referenten in den Q&A-Sessions zu interagieren, in ergänzenden Breakout-Sessions nach der Mittagspause offene Fragen im Austausch mit anderen zu vertiefen oder im virtuellen „Coffee-Room“ mit anderen direkt in den Kontakt zu kommen und die Vorträge als Mitschnitte im Nachgang anzuhören.

Ergänzend zum Konferenzprogramm am 14. Mai bieten wir am 13. Mai noch zwei ergänzende Seminare – die nun auch als Online-Formate im Video-Konferenzformat mit ergänzenden Online-Kollaborationsangeboten durchgeführt werden.

Wir würden uns freuen, wenn diese Neuausrichtung der Veranstaltung auch auf Ihr Interesse stößt.


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