Monika Füllmann (infoniqa): Die HR Prozesse brauchen mehr Mitarbeiter-Teilhabe

Im vergangenen September waren wir auf der Zukunftpersonal in Köln und hatten verschiedene Gespräche und Interviews (siehe Youtube Playlist) als Ideenfindung für das Programm des HR Innovation SUMMIT geführt. Im Fokus der Interviews stand dabei immer die Frage nach den aktuellen und kommenden Trends in HR. Natürlich war die Digitalisierung der HR-Disziplin dabei ein wesentlicher Aspekt, der dann auch zum Schwerpunkt der Veranstaltung im Mai diesen Jahres führte. Ein Unterthema der Digitalisierung war natürlich auch die stärkere Mitarbeiter- und Erlebnisorientierung im Rahmen der HR Prozesse.

Grundsätzlich ist das Thema nichts Neues – denn „Employee Self Service„-Angebote gibt es natürlich seit einiger Zeit. In der Regel beschränkt sich das aber auf die üblichen Daten-Management-Aspekte wie „Pflege von Personal- und Bewerberdaten“, „Urlaubs-, Fortbildungs- und Reiseanträge“ oder „Spesenabrechungen“ und „Arbeitszeit-Angabe“. Im Statement von Monika Füllmann (Director Sales Deutschland, Infoniqa Deutschland GmbH) wurde deutlich, dass es hier noch viele weitere, digitalere Spielarten braucht, um sowohl die HR-Organisation von administrativen Aufgaben entlasten zu können und den Mitarbeitern durch nutzenstiftende Teilhabe-Möglichkeiten eine positive Erfahrung zu bieten:

Wie in dem Statement von Monika Füllmann zu den Möglichkeiten der Netto-Verdienstberechnung deutlich wird, gilt es beim „Employee Self Service“ in Zukunft stärker aus der Brille des Mitarbeiters zu schauen. Denn erst der Mitarbeiter-zentrierte Ansatz schafft eine wirkliche „Employee Experience„.


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